Ein (ganz kleiner) Auszug unserer Hilfsaktionen:


 „Wenn wir ein Signal bekommen, handeln wir auch“ 

so bei der Aktion „Zwillinge“ – Signalgeber: Jürgen Erk 


Am 25.04.2024 besuchten der Kamerad Jürgen Erk (ehem. FSK 300/Internationale Fernspähschule) und unser 1. Vorsitzender Burkhard Flick (ehem. FSK 300) die Lebensgefährtin und die 3 kleinen Kinder des leider verstorbenen Carsten B. Herr B. war ehemaliger Soldat, Teilnehmer an der ISAF-Mission, und zuletzt Vorgesetzter von Jürgen Erk am Bildungszentrum der Bundeswehr (BiZBw). 


Bei der hinterbliebenen Familie trafen wir auf den ebenfalls angereisten Herrn Bednarz (Abteilungsleiter im BiZBw). Dieser bedankte sich bei Herrn Erk für dessen tatkräftige und äußerst hilfsbereite Unterstützung der Familie des Verstorbenen und bei „Fernspäher helfen! e.V.“ für das Engagement des Vereins.

Besonders erwähnte er die offensichtlich große und beeindruckende Kameradschaft unter den Fernspähern, die einen solchen Verein gegründet haben. 


Ein Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit bewegenden Gesprächen an vergangene und kommende Zeiten. Anschließend erfolgte die Übergabe der gesammelten Spenden von „Fernspäher helfen! e.V.“ an Frau R., die zutiefst berührt und dankbar für die Hilfe war, die den Kindern zugutekommt.

Sie bedankte sich mit sehr emotionalen Worten bei allen Spendern die ihr und ihren Kindern teils unbekannterweise trotzdem so viel Unterstützung gaben.

Sie bedauere, dass es ihr nicht möglich sei jedem Einzelnen zu danken. 

Ein besonderer Dank von Frau R. und „Fernspäher helfen! e.V.“ geht an die Deutsche Härtefallstiftung, die sich in herausragender Weise um Frau R. und ihre Kinder sorgen. 


Insgesamt war die Spendenübergabe eine bewegende und inspirierende Veranstaltung, die die wertvolle Arbeit des Vereins „Fernspäher helfen! e.V.“ bei der Unterstützung bedürftiger Familien verdeutlichte.

Es war eine Ehre, an diesem Ereignis teilzunehmen und die positiven Auswirkungen zu sehen, die durch die Großzügigkeit der Spenderinnen und Spender und die Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder erzielt wurden.


Vom Verein aus nochmals ein großes DANKE an ALLE Spenderinnen und Spender und Unterstützer. 

- WIR ZUSAMMEN - 


Hilfeaktion: "Zwillinge"

Der Kamerad Carsten B., verstarb am 16.02.2024 völlig unerwartet und hinterließ eine Lebensgefährtin und drei Kinder.


Die Zwillinge Maximilian und Leonard waren ein halbes Jahr zuvor mit einer Kopfasymmetrie (Plagiozephalie) zur Welt gekommen. Dies muss mit speziell angefertigten Helmen korrigiert werden, um künftige Probleme und spätere aufwändige medizinische Behandlungen zu vermeiden.


Da die Mutter die Kosten hierfür nun nicht mehr alleine tragen kann, unterstützten wir sie und sammeln dafür.

Hilf mit! 


                                                                           Familie eines Kameraden unterstützt

Bei dem behinderten Jungen konnten wir, in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern eine ganze Menge bewegen. So bekamen wir insgesamt über 60.000 € zusammen um ein behindertengerechtes Fahrzeug zu beschaffen, aber auch für die Eltern des Jungen und ihm selbst ein paar Annehmlichkeiten zu finanzieren, um ihr Leben etwas lebenswerter zu gestalten.



Das Ahrtal

Im Ahrtal das nach der Flutkatastrophe nicht nur verheerend aussah, sondern völlig verwüstet war, leisteten wir unterschiedliche Hilfe.

Von der Organisation von Verbandsmaterial, Manpower vor Ort, bis hin zur finanziellen Unterstützung. 


Über das Kameradennetzwerk konnten wir Münchner Handwerker und Firmen organisieren, die sofort bereit waren kostenlos tätig zu werden um Häuser zu sichern, Fenster neu einzusetzen und Schäden zu reparieren damit  eine notdürftige Bewohnbarkeit hergestellt werden konnte.


Bei einer Firma meldeten sich alle Mitarbeiter freiwillig, verzichteten auf Ihren Urlaub und arbeiteten 14 Tage fast Tag und Nacht. Ein großartiger Beweis und ein herausragendes Beispiel, wie Menschen in der kameradschaftlichen Hilfe, wenn Andere in der Not sind, über sich hinauswachsen.
Hier nochmals unser ganz besondrer Dank an alle Ahrtalhelfer!


Kameradenhilfe mit trauriger Geschichte

Der kleine Sohn eines unserer Fernspähkameraden musste wegen einer Schwangerschaftsvergiftung in der 25ten Woche mit gerade mal 524 Gramm geholt werden.

Folge: unterentwickeltes Herz und Lungen und weitere Beeinträchtigungen.


Umgehend erfolgten mehrere Operationen wie z.B. ein künstlicher Darmausgang etc. Mit den Folgen kämpfte der tapfere kleine Junge 3 Jahre, dann wurde auch noch das „Angelman Syndrom“ diagnostiziert.  (Eine seltene genetische Entwicklungsstörung. Bei der Geburt wirken betroffene Babys meist unauffällig. Zwischen dem 6. und 12. Monat treten erste Verzögerungen auf (z. B. spätes Krabbeln). Typisch sind Trinkschwierigkeiten, ausgeprägtes Lachen, Epilepsie und Schlafstörungen. Die Lebenserwartung ist meist normal, doch Betroffene benötigen lebenslang intensive Betreuung.)


Er wird also immer bei seinen Eltern leben müssen.


Dank der großzügigen Unterstützung vieler Spender konnten wir der Kameradenfamilie (Eltern, 2 Kinder) einen dringend

benötigten 14tägigen Erholungsurlaub ermöglichen damit sie neue Kraft schöüfen konnten. Zusätzlich gelang es die finanzielle Belastung durch die hohen Kosten der Spezialmedikament etc. zu lindern.



   Beispiele für weitere Hilfsaktionen:


  • Lebensmittel- und Weihnachtspakete (Insbesondere im Ahrtal)

  • Kameradenbesuche wegen Krankheit und tatsächlich auch wegen Einsamkeit. Oft hilft tatsächlich die Anwesenheit eines Menschen der zuhört und dem man das Herz ausschütten kann.

  • Finanzielle Unterstützung von durch Corona in Existenznot geratene Kameraden

  • Übernahme Mietschulden und immer noch laufende Unterstützung für einen an PTBS erkrankten Kameraden der FSK 200. Seit 2020 in Zusammenarbeit mit dem Fallmanager Bund Deutscher Einsatzveteranen und dem Bundeswehr Sozialwerk

  • Kauf einer notwendigen Maschine für einen unheilbar erkrankten Kameraden FSK 300, da Ablehnung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse

  • Unterstützung der Aktion des Kameraden Uwe Jabs für die Kinderklinik Uni Tübingen und das Kinderhospiz Degerloch

  • Unterstützung bei Arbeits- /Wohnungssuche durch das Netzwerk.

  • Finanzielle Unterstützung von Betroffenen und Lieferung von Sachspenden in das verwüstete Ahrtal

  • Persönliche Betreuung von betroffenen Veteranen im Flutgebiet, in Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch die Soldaten und Veteranen Stiftung SVS

  • Vermittlung von Handwerkern und Firmen ins Flutgebiet, die kostenlos Arbeiteten um erste Schäden zu beseitigen oder Bewohnbarkeit herzustellen.

  • und vieles mehr...